Das Glühen ist ein wichtiger Prozess in der Goldschmiedekunst, der es ermöglicht, Metalle wie Gold, Silber und Platin nach dem Biegen oder Schmieden wieder in Form zu bringen. Wenn diese Metalle bearbeitet werden, härten sie aus, so dass es schwierig wird, sie weiter zu formen. Beim Glühen wird das Material erhitzt, bis es rot oder orange leuchtet, und dann schnell abgekühlt, normalerweise in Wasser. Durch diesen Vorgang wird das Metall wieder weich, so dass es für die weitere Bearbeitung formbar wird.
Das Glühen trägt dazu bei, innere Spannungen im Metall zu reduzieren, um Risse oder Brüche bei der späteren Formgebung zu verhindern. Es erleichtert auch das Löten und ermöglicht eine bessere Oberflächenstruktur und -bearbeitung, wodurch das Stück das gewünschte Aussehen erhält. Jedes Metall hat seine eigene optimale Temperatur für das Glühen, wobei Gold in der Regel auf eine Temperatur zwischen 430°C und 595°C (800°F und 1.100°F) erhitzt wird.
Zur Sicherheit sollten Sie immer hitzebeständige Handschuhe und eine Schutzbrille tragen und in einem gut belüfteten Bereich arbeiten. Auch beim Abschrecken des Metalls sollten Sie Vorsicht walten lassen, um Verbrennungen zu vermeiden.
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