In der Goldschmiedekunst ist das Schmelzen ein entscheidender Schritt, um Metalle wie Gold, Silber und Platin zu formen und zu veredeln. Gold und Silber haben einen relativ niedrigen Schmelzpunkt, so dass sie mit einem preiswerten Propan- oder Acetylenbrenner leicht zu schmelzen sind. Beim Schmelzen dieser Metalle wird ein Flussmittel aufgetragen, um Verunreinigungen zu entfernen und Oxidation zu verhindern, so dass eine saubere und glatte Schmelze entsteht.
Gold schmilzt bei etwa 1064°C (1947°F), während Silber bei etwa 962°C (1764°F) schmilzt. Nach dem Erhitzen ziehen sich die Metalle zu einem Tropfen zusammen und sind bereit zum Gießen oder zur weiteren Formgebung.
Platin stellt jedoch aufgrund seines viel höheren Schmelzpunkts von etwa 1770°C (3218°F) eine Herausforderung dar. Für das Schmelzen von Platin ist ein spezieller Brenner erforderlich, z. B. eine Acetylen-Sauerstoff-Flamme, mit der diese extremen Temperaturen erreicht werden können. Das macht die Verarbeitung von Platin schwieriger, trägt aber auch zu seiner Haltbarkeit und seinem Wert in feinem Schmuck bei.
Ganz gleich, ob Sie mit Gold, Silber oder Platin arbeiten, die Beherrschung des Schmelzvorgangs ist für Goldschmiede unerlässlich, um hochwertige und langlebige Schmuckstücke herzustellen.
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