Tutorial # 2: Glühen von Edelmetallen

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Das Biegen oder Schmieden härtet Gold, Silber und Platin. Irgendwann wird das Material so hart, dass es nicht mehr geschmiedet oder gebogen werden kann. Das bedeutet, dass es erneut geglüht werden muss – auch bekannt als Zwischenglühen. Das Material wird mit einer Flamme erhitzt, bis ein rotes oder oranges Glühen im Material zu sehen ist. Das Edelmetall wird dann in Wasser abgekühlt.

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Das Glühen ist ein wichtiger Prozess in der Goldschmiedekunst, der es ermöglicht, Metalle wie Gold, Silber und Platin nach dem Biegen oder Schmieden wieder in Form zu bringen. Wenn diese Metalle bearbeitet werden, härten sie aus, so dass es schwierig wird, sie weiter zu formen. Beim Glühen wird das Material erhitzt, bis es rot oder orange leuchtet, und dann schnell abgekühlt, normalerweise in Wasser. Durch diesen Vorgang wird das Metall wieder weich, so dass es für die weitere Bearbeitung formbar wird.

Das Glühen trägt dazu bei, innere Spannungen im Metall zu reduzieren, um Risse oder Brüche bei der späteren Formgebung zu verhindern. Es erleichtert auch das Löten und ermöglicht eine bessere Oberflächenstruktur und -bearbeitung, wodurch das Stück das gewünschte Aussehen erhält. Jedes Metall hat seine eigene optimale Temperatur für das Glühen, wobei Gold in der Regel auf eine Temperatur zwischen 430°C und 595°C (800°F und 1.100°F) erhitzt wird.

Zur Sicherheit sollten Sie immer hitzebeständige Handschuhe und eine Schutzbrille tragen und in einem gut belüfteten Bereich arbeiten. Auch beim Abschrecken des Metalls sollten Sie Vorsicht walten lassen, um Verbrennungen zu vermeiden.

Bitte klicken Sie auf Zusätzliche Informationen, um eine Liste der benötigten Werkzeuge und weitere Informationen zu diesem Tutorial zu erhalten.

Material

Silber, Gold, Platin

Werkzeuge

Lötblock Skamolex, Lötflamme, Lötkreuz-Pinzette

Tutorial-Video Länge

0 – 5 min

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